Gundula Thors: Aktuelles Buch


Neuerscheinung
Rembrandt sehen und sterben
Kriminalroman
von Gundula Thors

Ein unterhaltsamer Krimi über den Originalmythos in der Kunst, fanatische Rembrandtbewunderung, Geldgier, Intrigen und Mord


Der Originalmythos in der Kunst, fanatische Bewunderung der Rembrandtgemälde, Geldgier und psychopathische Eifersucht bilden die Motive für Intrigen, Betrug und Mord in Gundula Thors‘ neuem Kriminalroman.

Die Freude der Hamburger Kunsthistorikerin Syelle Lessing über die Stelle in Schwerin ist groß – hat sie doch lange auf ein solches Angebot gewartet –, doch dann wird sie überschattet vom Selbstmord ihrer Freundin, die einst selbst für die Position vorgesehen war. Auch die Intrigen unter den Kollegen, der Streit um die Bedeutung einzelnen Künstler und Epochen sowie der mysteriöse Tod einer Praktikantin im modrigen Kellergemäuer des Museums machen ihr zu schaffen.

Was steckt hinter den kultivierten Fassaden, warum wurde eines Nachts eingebrochen, aber nichts gestohlen, und was hat es mit dem Wirbel um die Rembrandtausstellung auf sich? Noch ehe Syelle sich versieht, steckt sie in einem verzwickten Kriminalfall.

Damit macht sich die charmante Spürnase nicht nur Freunde …

Der Kunstmarktmarkt boomt. Die Beurteilungen von Kunstexperten haben trotz modernster Untersuchungsmethoden in dem Zusammenhang an Wichtigkeit gewonnen. Sie entscheiden letztlich über die Echtheit und damit über den Wert eines Kunstwerks. Doch wo viel Geld im Spiel ist, kommen immer wieder kriminelle Machenschaften vor. Unlautere Zu- und Abschreibungen hochwertiger Werke gehören zu den Grauzonen des Kunsthandels, denn je knapper das Angebot, desto höher steigen die Preise.

Gundula Thors mischt Insiderwissen und kurzweilige Krimi-Unterhaltung, und so richtet sich „Rembrandt sehen und sterben“ bewusst nicht nur an Kunstexperten. Der Leser erfährt vielmehr nebenbei Wissenswertes über Kunstgeschichte, den Kunstbetrieb und die Kulisse der Schweriner Museen. Als Aufhänger für den Plot wählte die Autorin eine Ausstellung von Rembrandt-Zuschreibungen im Jahre 2006, die im Staatlichen Museum Schwerin präsentiert wurde.

Gundula Thors ist freie Journalistin und Kunsthistorikerin. Elf Jahre wohnte sie in Bremen, leitete die Gruppe Literaturpost und arbeitete für Radio Bremen II Kulturell. Diverse Krimi-, Prosa- und Lyrik-Publikationen. Ihr Kochbuch „Küsten-Sushi“ erfreut sich großer Beliebtheit.

Heute lebt sie mit ihrer Familie in Hamburg.


Titel: Rembrandt sehen und sterben
Erscheinungsdatum: März 2015
Autor: Gundula Thors
ISBN: 978-3-89841-755-6
Format: 190 x 125 mm, Taschenbuch
Umfang: 240 Seiten
Ladenpreis: 12,80 €
Verlag: Schardt Verlag


Gundula und Julia Thors
Pilze machen Wangen rot

Short story in

Mordkompott, Meerumschlungen
Krimi-Anthologie
ISBN 978-3-939689-68-3
ca. 350 Seiten; 9,90 Euro
Leda-Verlag, Neuerscheinung Herbst 2011


Gundula Thors
Köhlbrand sehen und sterben
Hamburg-Krimi
ISBN 978-3-939689-61-4
ca 256 Seiten; 9,90 Euro
Leda-Verlag, Neuerscheinung Herbst 2010

Die Kunsthistorikerin Syelle Lessing ist alarmiert: Schon wieder ein Kunstraub in Hamburg. Wertvolle Gemälde sind in ihrer direkten Nachbarschaft in Eppendorf gestohlen worden. Gleichzeitig wird ein Nachbar tot aufgefunden. Handelt es sich um den Mord an einem Zeugen? Gegen den Rat ihrer Freundin Marlou lässt sie sich in die Aufklärung der Fälle hineinziehen und stößt auf immer neue Fragen: Wer steckt hinter den Kunstdiebstählen? Handelt es sich um Artnapping oder um Auftragsdiebstähle für Sammler? Vor allem: Wie konnten Ölgemälde berühmter Künstler aus Wohnungen gestohlen werden, in denen die Bilder nie gewesen sein können? Warum hat sich eine Kollegin in der Hamburger Kunsthalle erhängt? War es wirklich Selbstmord? Ist es Zufall, dass Syelle in einen Autounfall verwickelt wird, bei dem der Direktor der Kunsthalle ums Leben kommt? Eines ist sicher: Jemand hat eine Menge gegen ihre Einmischung…


Rezensionen
"Köhlbrand sehen und sterben" von Gundula Thors ist ein 'Hamburg-Krimi' und kommt leicht und spritzig wie ein Dienstagabendkrimi in der ARD daher.
Kunstdiebstähle halten Hamburg in Atem und vor allem Hamburg-Eppendorf. Wer wie ich, als Berlinerin, den Stadtteil nicht so gut kennt, dem passiert es schon einmal, dass er anfänglich zwischen den springenden Gedanken der Hauptfigur — der Kunsthistorikerin Syelle Lessing — der Eppendorfer Szene und den Bildwerken der Hamburger Kunsthalle kurzzeitig verloren geht. Aber dann kehrt sich dieser Zustand schnell um und eben wie bei den guten Dienstagabend-Krimis blickt der Leser schneller durch das Geflecht, als die Kunsthistorikerin, die dem Fall auf der Spur ist. [...]

Das etwas abrupte Ende des Romans wirkt wie ein gedanklicher Freiraum, in dem sich der Leser weiter mit den Themen und Personen beschäftigt. Und mit dem Happyend oder vielmehr mehreren davon und ganz ehrlich, man würde dem "bösen" Versicherungsmann schon wünschen, dass ihm das Handwerk gelegt wird, aber der darf zum Schluss noch mal richtig drohen.

Susanne Börkey auf kulturport.de


Die Kunsthistorikern Syelle lebt im gutbürgerlichen Hamburger Stadtteil Eppendorf. Wie viele Geisteswissenschaftler heutzutage schlägt sie sich mehr schlecht als recht durch, immer auf der Suche nach einigermaßen akzeptablen Aufträgen. Ihre Freundin Marlou ist dabei eine ebenso pragmatische wie loyale Unterstützung. Emotionale Stärke zieht sie wie viele Großstadtsingles auch aus der Beziehung zu ihrem Hund, der geliebten Adele. Syelles überwiegend behagliches, leidlich komfortables Leben kommt in Gefahr, als in ihrer Nachbarschaft eingebrochen wird und ein Mann bewusstlos in einen Rettungswagen verfrachtet wird. In der Hamburger Kunstszene der Galerien, Sammler und Kunstbesitzern herrscht Aufruhr, weil immer häufiger eingebrochen wird und wertvolle Gemälde gestohlen werden. Syelle wird eher zufällig in diese Kunstraube bzw. Diebstähle hineingezogen. Jetzt wird ihr Leben aufregend, denn sie betätigt sich als Detektivin. Wer sind die Kunstdiebe? Und was passiert mit den Gemälden? Welche Rolle spielen ihr Schwarm, ein undurchsichtiger Polizist, ein unsympathischer Versicherungsagent und ein alter Maler? Wem kann sie überhaupt noch trauen? Gundula Thors hat verschiedene Settings und Handlungsstränge verbunden und schildert unterhaltsam ein Milieu, das sicherlich nicht nur für Hamburger spannend zu lesen ist. Die Figuren sind mit Empathie und Menschenkenntnis gezeichnet, der gesamte Plot verrät die Kunstmarkt-Insiderin. Der Leser erfährt auf unterhaltsame Art viele Details zur Kunstgeschichte und über kriminelle Machenschaften im Kunstbetrieb wie Fälschungen und Art-Napping. Angenehm ist, dass der Krimi viel Spannung bietet, ohne allzu brutal und blutrünstig zu sein. Der Stil des Buchs ist locker, es kann leicht und zügig weggelesen werden. Das ist eine angenehme Abwechslung zu den aktuell offensichtlich äußerst beliebten Krimi-Riesenschwarten. Fazit: Gelungene, spannende Unterhaltung, nicht nur für Hamburg- oder Kunstfans.

A. Hessler


Gestohlene Gemälde, eine Kunsthistorikerin mit einer ausufernden Phantasie, eine junge Liebe und der schöne Hamburger Stadtteil Eppendorf — das sind die Zutaten zu dem unterhaltsamen Kriminalroman von Gundula Thors.
Als in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft wertvolle Bilder gestohlen werden, ist die Kunsthistorikerin Syelle Lessing alarmiert und ihr kriminalistischer Spürsinn ist geweckt. Handelt es sich hier um den Auftragsdiebstahl eines Sammlers oder um Artnapping, bei dem die Kunstwerke gegen ein Lösegeld zurückgegeben werden? Warum kam der Direktor der Kunsthalle ums Leben? Warum erhängte sich eine Kollegin? Was hat der dubiose Versicherungsmann mit den Diebstählen zu tun? Und kann sie dem ermittelnden Polizisten trauen? Mit Hilfe ihrer besten Freundin Marlou und ihrer quirligen Hündin Adele versucht Syelle, den rätselhaften Fall zu lösen. Dadurch gerät sie selbst in Gefahr. Mit bedrohlichen anonymen Anrufen versucht jemand, sie von den Recherchen in diesem Fall abzubringen, und auch um ihre kleine Adele muss sie sich ernsthafte Sorgen machen. Doch Syelle lässt sich nicht einschüchtern. Ganz nebenbei verliebt sie sich auch noch Hals über Kopf in einen attraktiven und dabei geheimnisvollen Mann, der in den Fall verstrickt zu sein scheint, dies stürzt sie in ein Wechselbad schöner und gleichzeitig verstörender Gefühle. Die sich überstürzenden und beängstigenden Ereignisse bringen Schwung in ihr bislang ruhiges Leben und wecken ungeahnten Mut.
Syelle gewährt den Lesern Einblick in ihre sehr privaten Gedanken und Gefühle, denn die Geschichte liest sich fast wie ein Tagebuch. Dabei kommt man der Heldin so nah, als sei sie eine gute Freundin, der man nur Gutes wünscht. Sie nimmt die Leser mit in ihren geliebten Stadtteil, in die Kunsthalle und das Phonetikinstitut, in dem ihre Freundin Marlou exotische Dialekte erforscht. Ganz nebenbei wird auch noch Wissenswertes über diverse Künstler vermittelt. Und das so leicht und unkompliziert, dass man das Buch erst zur Seite legen kann, wenn man die letzte Seiten gelesen hat. So kommt jeder, der gern Krimis liest, sich ein wenig für Kunst interessiert und dabei Freude an ungewöhnlichen Formulierungen und Wortneuschöpfungen hat, mit diesem Buch voll auf seine Kosten.

S. Fürstenau


Kein Roman, ein Kochbuch:
Küsten-Sushi. Was ist denn das?

Meine Sushi-Idee ist die norddeutsche Antwort auf das japanische Original. Bestehend aus Gemüse, Obst und Fisch ist das Friesen-Sushi extrem leicht, dekorativ und liegt voll im Trend zeitgemäßen Essens. Meine Präsentation bei NDR 3, "Kochen am Nachmittag", war laut Auskunft des Senders derart erfolgreich, dass der Husum Verlag ein Kochbuch mit 40 Rezepten und anschaulichen Fotografien präsentiert.

Gundula Thors / Doris Burger: Küsten-Sushi. Verlagsgruppe Husum. 2011
ISBN 978-3-89876-551-0
93 Seiten, 9,95 Euro


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